Grandiose Siegesserie beim Muay Thai-Ranglisten-Turnier in Heilbronn

Am Samstag, den 25.11.2006, fand in Heilbronn ein Muay Thai-Ranglisten-Turnier statt, an dem Kämpfer von insgesamt 19 Vereinen teilgenommen haben: eine grandiose Siegesserie für das Banzai. Vom Banzai Ulm gingen mit Constantin Christmann, Alex Landshammer, Julius Wiechmann und Dino Meskovic 4 Erstkämpfer an den Start, die sich bei diesem Turnier die Sporen verdienen wollten. Obwohl alle 4 kaum mehr als ein Jahr Muay Thai trainieren, ist Cheftrainer Roland Maksimovic dem Wunsch der Youngster nachgekommen und hat sie nach einer intensiven, individuellen Vorbereitungsphase in den Ring geschickt. Mitangereist vom Banzai Ulm waren rund 20 Fans, die sich während der Kämpfe lautstark bemerkt machten.

Als erster Kämpfer durfte Alex „Rocky“ Landshammer in den Ring steigen. Alex Landshammer, exzellenter Techniker und sehr guter Boxer, begann seinen Kampf, wie erwartet, souverän und konnte seinen Gegner erwartungsgemäß durch tolle Boxkombinationen, die er regelmäßig durch Kicks abschloss, schwer in Bedrängnis bringen. Die erste Runde konnte Alex dadurch auch souverän für sich entscheiden. Erstaunlichweise bekam Alex im Lauf der zweiten Runde anscheinend ab und zu Angst vor der eigenen Courage und setzte in einigen entscheidenden Situationen, in denen er den Kampf vorzeitig für sich entscheiden hätte können, nicht mit letzter Konsequenz nach. Dennoch behielt er in jeder Situation die Oberhand über das Kampfgeschehen. Letztlich konnte sich Alex verdientermaßen den Punktsieg über den Kampf sichern und sich somit im ersten Kampf sofort den ersten Sieg sichern.

Als zweiter Kämpfer des Banzai Ulm ging Constantin Christmann (bis 61kg) an den Start. Constantin bestritt von der ersten Minute an einen absolut souveränen Kampf, in dem er zu jedem Zeitpunkt das Geschehen diktierte. Gekonnte Kombinationen brachten seinen Gegner mehrfach schwer in Bedrängnis, während es Constantin schaffte, ohne einen ernsthaften Treffer durch die ersten beiden Runden zu kommen. Erst in der dritten Runde konnte sein Gegner mit dem einen oder anderen unkontrollierten Schwinger punkten. Dennoch bestand zu diesem Zeitpunkt keine Gefahr mehr für den Sieg von Constantin Christmann, da er die ersten beiden Runden nach Punkten klar für sich entscheiden konnte. Zum Ende der dritten Runde demonstrierte Constantin nochmals eindrücklich, dass er in diesem Kampf Chef im Ring war, indem er seinem Gegner mehrfach die Fäuste durch die Deckung an den Kopf schleuderte. Letztlich kam auch beim Kampfgericht keinerlei Zweifel über den Sieg von Constantin über seinen Gegner auf: er gewann den Kampf eindeutig nach Punkten.

Als dritter Kämpfer des Banzai Ulm ging Julius Wiechmann an den Start. Dem Wunsch des Publikums nach einer ausgiebigen Demonstration seiner Kampfkunst kam Julius leider nicht nach. Er brachte seinen Gegner durch ein Feuerwerk an Faustschlägen und Kicks derart in Bedrängnis, dass sich dessen Trainer bereits nach knapp einer halben Minute gezwungen sah, dass Handtuch zu werfen. Dadurch konnte Julius den Sieg zwar frühzeitig für sich verbuchen, musste seine Anhänger hinsichtlich der Darstellung seines reichhaltigen technischen Repertoires aber auf einen seinen nächsten Kämpfe vertrösten. Kurz und knapp: Julius hat seinen Gegner binnen kürzester Zeit zu Aufgabe gezwungen und den Kampf durch Aufgabe frühzeitig für sich entschieden.

Als vierter Kämpfer des Banzai Ulm durfte Dino Meskovic den Ring besteigen. Obwohl Dino einen sehr harten Gegner ausgelost bekommen hatte, ließ Dino keinen Zweifel daran, dass er gewillt war, den Kampf zu gewinnnen. Von der ersten Minute an ging Dino aufs Ganze und konnte seinem Gegner mehrfach hart zusetzen. Zusehends gelang es Dino seinen Reichweitenvorteil zu nutzen und er traf seinen Gegner im Verlauf der zweiten Rund mehrfach sehr hart. Im Verlauf der dritten Runde konnte Dino mit der verbalen Unterstützung von Roland Maksimovic nochmals deutlich punkten. Letztendlich war der Punktsieg für Dino Meskovic nur eine reine Formsache, der durch das einstimmige Votum der Jury unterstrichen wurde.

Für Chef-Trainer Roland Maksimovic ist der klare Sieg aller vier Youngster des Banzai Ulm eine Bestätigung für seine Arbeit und eine faire Entlohnung für die intensive und individuelle Vorbereitung der einzelnen Kämpfer. Zusammen mit den zahlreich angereisten Fans des Banzai Ulm konnten die Kämpfer, Betreuer und Trainer des Banzai Ulm die fulminante Bilanz des Teams letztlich auch ausgiebig feiern.

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