Camp Pain 2010: Reisebericht Trainingscamp 2010

Reisebericht Trainingscamp 2010 – von Andy Wörle:

Am 27.03. startete erneut eine zehnköpfige Delegation des Banzai Ulm ihre jährliche Trainingsreise in das Camp Pain nach Thailand, um sich im „Mutterland“ des Muay Thai fortzubilden.

Nach der Landung am frühen Morgen des 28.03. in Bangkok ging es für eine Nacht zunächst auf die Kaoh San Road im Herzen der berühmt berüchtigten Großstadt. Die Zimmer waren bekanntermaßen sehr spartanisch ausgestattet, aber für eine Übernachtung durchaus zumutbar. Bis zum Abend wurde zunächst das nahegelegene Umfeld erkundet und abends sollte es dann zum Raja-Stadion gehen, um Ausrüstung für die kommenden Tage einkaufen zu können. Die Taxifahrer weigerten sich jedoch vehement uns zu kutschieren, da direkt vor besagtem Stadion eine Großkundgebung der Rothemden stattfand. Um 21.00 Uhr konnten wir dann doch ein Taxi ergattern und wurden im Vorfeld der Demo abgesetzt. Nach kurzem (unproblematischem) Fußmarsch waren dann auch endlich die ersehnten Shops erreicht. Die Auswahl war jedoch mehr als dürftig, aufgrund von Lieferengpässen durch besagte Demonstrationen und den stillgelegten Verkehr.

Nach dem Eintritt im Stadion und ca. fünf hochklassiger Kämpfe, probierte einer der Reisenden gegrillte Heuschrecken als Zwischenmahlzeit. Dieses Experiment kostete ihn zwei Tage allergische Reaktion und einen deftigen Hautausschlag, mit Juckreiz usw…

Am 29.03. verließen wir die Demo-Hochburg und flogen vom streng bewachten Flughafen auf die wunderschöne Insel Koh Samui. Dort nächtigten wir wie immer im Weekender, am Lamai Beach und alle waren mit den angemieteten Zimmern / Bungalows vollauf zufrieden.

Bis zum 12.04. wurde dann jeden Morgen fleißig trainiert (Bilder und Videos folgen). Das in den vergangenen Jahren erarbeitete freundschaftliche Verhältnis zum Pinyo Muay Thai Camp zahlte sich dann auch noch aus: alle trainingswütigen Banzai’ler bekamen ihren eigenen Trainer und mussten in jeder Einheit über 60 Minuten Vollgas geben. Bei durchschnittlichen 42 Grad Celsius durchaus eine beachtliche Leistung. Die Resonanz auf das gebotene Training war ebenfalls durchweg positiv – alle Trainees waren der Meinung, gerade im Clinch erhebliche Fortschritte gemacht zu haben.

Verletzungsbedingte Ausfälle mussten wir dieses Jahr glücklicherweise nicht verzeichnen. Ein paar Hautabschürfungen, verbrannte Schultern, großflächige Sonnenbrände, AirCon-Grippe, blaue Flecken und allergische Reaktionen auf ungewaschene T-Shirts trugen höchstens zur allgemeinen Belustigung bei.

Besonderen Respekt gilt es unserem 16-jährigen Dominik zu zollen, der für sein jugendliches Alter mit Sicherheit ein Trainingsprogramm durchlaufen musste, welches in seiner Altersklasse eher Seltenheit geniest.

Abschließend ist zu sagen, dass wir auch in diesem Jahr eine sehr harmonische Truppe waren und ich freue mich schon auf das Revival Treffen im „Schatten“ und der Ulmer Altstadt!!!!!!!!!!!!!!!    –    Andy

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