Karate

21. Januar 2010

banzai_logo_karate_nur_figur1Karate ist eine Kampfkunst, deren Ursprünge bis etwas 500 Jahre n. Christus zurückreichen. Chinesische Mönche, die keine Waffen tragen durften, entwickelten aus gymnastischen Übungen im Lauf der Zeit eine spezielle Kampfkunst zur Selbst­verteidigung. Als Sport ist Karate relativ jung: Erst Anfang dieses Jahrhunderts entstand in Japan aus der traditionellen Kampfkunst ein Kampfsport mit eigenem Regelwerk.

Im Karate werden alle Körperteile im Kampf eingesetzt. Im Training und Wettkampf werden alle Techniken mit Fuß oder Faust jedoch vor dem Auftreffen gestoppt. Der Verzicht auf Trefferwirkung hat oberste Priorität.

Auch heute noch spiegelt sich im Karate-Do die fernöstliche Philosophie wider. Übersetzt bedeutet “Karate-Do” übrigens soviel wie “der Weg der leeren Hand”. Im wörtlichen Sinn heißt das: der Karateka (Karatekämpfer) ist waffenlos, seine Hand ist leer.

Karate heute

kheute01Heute ist Karate Kampfkunst sowie Kampfsport gleichermaßen. Millionenfach üben Menschen überall auf der Welt die tradionelle Kampfkunst Karate mittlerweile aus - wenigere betreiben Karate als Wettkampfsport. Der Geist der hinter dem Karate steckt ist jedoch bis heute spürbar, egal in welcher Form man Karate ausübt: Karate auszuüben ohne mit der fernöstlichen Philosophie in Berührung zu kommen ist nicht möglich.

KARATE - ein Sport für Körper und Geist

Im Training und Wettkampf werden Fuß- und Fauststöße vor dem Auftreten abgestoppt. Voraussetzung dafür ist Selbstdisziplin, Verantwortungs- bewusstsein gegenüber dem Partner und natürlich eine gute Körperbeherrschung. Karate kann von Menschen aller Altersstufen erlernt werden und bietet vielseitige Anforderungen an den Körper und Geist und ist somit ein idealer Ausgleich zum Alltagsstress. Der Karateka trainiert Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und Beweglichkeit. Das macht fit! Mit Entspannungstechniken, Atemübungen und Meditation steigert er seine Konzentrationsfähigkeit und schult die eigene Körperwahrnehmung.

KARATE - eine moderne und wirksame Selbstverteidigung

Viele Karateka üben ihren Sport aus, um sich im Notfall selbst verteidigen zu können. Karate ist eine wirksame und praktikable Verteidigungsart. Kraft und körperliche Statur spielen in der Karate-Selbstverteidigung nur eine untergeordnete Rolle. Wichtiger sind Schnelligkeit, Geschicklichkeit und Gelassenheit. Diese Aspekte machen Karate-Selbstverteidigung insbesondere für Frauen und Mädchen interessant.

KARATE - ein Sport für uns alle

Ob Ausgleichssport, allgemeine Fitness oder Selbstverteidigung, Karate eröffnet allen Altersgruppen und Interessenlagen ein breites sportliches Betätigungsfeld.

Karate ist nicht nur spannend für alt und jung. Durch die Vielseitigkeit fördert Karate Gesundheit und Wohlbefinden. Auch deshalb haben sich viele junge und ältere Menschen für diesen Sport entschieden. Der Einstieg wird Anfängern durch spezielle Trainingsstunden leicht gemacht: Stufe um Stufe wachsen Geschicklichkeit und Leistungsvermögen. Die farbigen Gürtel der Budosportarten sind dabei Hilfe und Ansporn. Es gibt neun Farb- (Kyu) und neun Schwarzgürtel (Dan), wobei die Kyu-Graduierung rückwärts (weiß = 9.Kyu) und die Dan-Graduierungen “normal” gezählt werden (erster Schwarzgurt = 1.Dan).

KARATE - Elemente des Karatesports

Aus der ursprünglichen Selbstverteidigungskunst Karate wurde in den letzten Jahren ein sehr vielseitiger Sport entwickelt, der im wesentlichen aus drei Hauptelementen besteht:

  • Kihon (Grundschultraining)

Der Anfänger in einem Karate-Dojo beginnt zunächst mit der Grundschule. Sie umfasst zahlreiche Abwehren, Faust- und Fußstöße, wobei besonderer Wert auf einen korrekten Stand, auf Gleichgewicht, Atmung und Treffgenauigkeit gelegt wird. Kihon ist schweißtreibend und führt zu einer Steigerung und Festigkeit sowohl der Muskelkraft als auch des Willens.

  • Kata (vorgeschriebene Kombination)

Kata ist das Üben in festliegender Reihenfolge von Grundabwehren und -Angriffstechniken. Äußerlich stellt die Kata einen Scheinkampf gegenüber mehreren Angreifern dar, die sich aus verschiedenen Richtungen nähern. Zweck ist jedoch nicht die Ästhetik, als vielmehr Härte und Nutzanwendung für den Kampf. Jede Bewegung hat ihre festliegende Bedeutung. Man unterscheidet rund 40 verschiedene Katas, deren Ästhetik im Einklang von Kampfgeist, Dynamik und Rhythmik liegen. Manche Kata wurde über Jahrhunderte von Generation zu Generation weitergegeben und ist Zeuge der Tradition des Karate.

  • Kumite (freier Kampf)

Der freie Kampf ist zweifelsohne die populärste und aufregendste Form des Karate. Beim Kumite stehen sich zwei Karateka auf einer Kampffläche gegenüber und versuchen, wertbare Stoß-, Schlag- und Trittechniken anzubringen. Feste Kampfregeln und strikte Disziplin der Kämpfer machen faire Wettkämpfe möglich. Jedem Vereinsmitglied ist die Teilnahme an Wettkämpfen und Turnieren natürlich freigestellt - ob im Kumite oder in der Kata, das entscheidet jeder selbst!

Karate im Banzai

Im Banzai lehren und trainieren wir Shotokan Karate. Das Training findet im sogenannten Dojo statt (japanisch: Trainingsraum). Im Banzai Ulm wird Karate mit unterschiedlichsten Angeboten für Kinder und Erwachsene angeboten. Das Training wird ausschließlich von erfahrenen Karatelehrern und Schwarzgurten, so genannten Dan-Trägern, geleitet. Banzai Ulm ist Mitglied im Deutschen Karate Verband e.V., dem offiziellen Fachverband für Karate in Deutschland.

Wie oft?

Neben den regelmäßig wöchentlichen Trainingsstunden in unserem Dojo gibt es darüber hinaus die Möglichkeit, an Wochenendlehrgängen, Turnieren oder auch Trainingslagern im In- und Ausland teilzunehmen.

Was ist zu beachten?

Eine aufwendige Ausrüstung fällt weg. Es wird lediglich ein Karate-Gi benötigt. Der Gi hat eine äußerst bequeme Form und lässt jegliche Bewegung zu. Trainiert wird barfuss.

Weitere Informationen …

Thomas Wiefel (Karate-Cheftrainer, 3. DAN)
Mobil: 0160 - 94 67 33 71

oder

Roland Maksimovic (Inhaber und Cheftrainer)
Mobil: 0172 - 763 99 97

Die aktuellen Trainingszeiten können Sie unserem Trainingsplan entnehmen.

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