Fight Night Mannheim 2017

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Am Samstag, dem 21.10.2017, fand die diesjährige Fight Night in Mannheim statt. Vom Banzai Ulm stieg Arthur Kraus in den Ring. Arthur liefert sich einen packenden Kampf in Mannheim gegen Santino Friedrich von den Thai Bombs aus Mannheim. Arthur begann den Kampf etwas verhaltener und steigerte sich kontinuierlich, vor allem bei den Boxtechniken hatte er Vorteile was sein Gegner mit gekonnten Kicktechniken zu Antworten wusste. Der Kampf war spannend bis zum Schlussgong. Der knappe Punktsieg ging an den Lokalmatadoren. Glückwunsch an Arthur für sein Debüt in der B-Klasse.

Wer sich den Kampf von Arthur ansehen möchte, findet ihn auf www.fight24.tv:

Dank an unser Betreuerteam mit Dominik und Denis.


Baden-Württembergische Meisterschaft 2007 im Amateur-Muay Thai

Am Samstag, den 16.04.2007, fanden im Rahmen der Baden-Württembergischen Meisterschaft 2007 im Amateur-Muay Thai in Mannheim, die Qualifikationskämpfe für die Deutsche Meisterschaft am 12. und 13. Mai in Memmingen statt. Insgesamt waren 38 Thai-Boxer von allen namenhaften Clubs aus Süddeutschland angetreten. Vom Banzai Ulm ging Alex Wiedemann in der Klasse bis 71kg an den Start. Nachdem Alex bereits den Saarland-Cup nach Ulm holen konnte, waren die Hoffnungen auf ein gutes Abschneiden bei den baden-württembergischen Titelkämpfen groß.

Von den Thai-Box-Fans seit langem herbeigesehnt, war das Zusammentreffen unseres Kämpfers auf den derzeitigen deutschen Meister Alex Schmitt vom Boxgymnasium Heidelberg. Heidelbergs Ausnahme-Thai-Boxer Schmitt, der im kommenden Mai auch um den WM-Titel kämpfen wird, war auf das Zusammentreffen mit Wiedemann vorbereitet. Nachdem Wiedemann in den vergangenen Monaten alle wichtigen Kämpfe und Turniere für sich entscheiden konnte, sollte dieser Kampf die Generalprobe für die anstehenden Deutschen Meisterschaften im Mai sein. Durch ein unglückliches Los trafen die beiden Kontrahenten bereits im Halbfinale aufeinander.

Beide Kämpfer waren bestens auf das Turnier vorbereitet und die körperliche Fitness, die sie sich in den vergangenen Wochen erarbeitet hatten, sollten sie brauchen. Bereits in den ersten Sekunden des Kampfes zeichnete sich ab, dass es ein sehr harter Kampf werden sollte. Das übliche Abtasten zu Beginn der ersten Runde übersprangen die beiden Kontrahenten sofort und deckten sich gegenseitig mit harten Kombinationen ein. Die Klasse der beiden Rivalen zeigte sich in der gekonnten Deckungs- und Konterarbeit, die ein Durchkommen für beide Seiten extrem schwer machte. Dennoch konnte Wiedemann in der ersten Runde mit gekonnten Boxkombinationen mehrfach die Deckung des Heidelbergers durchbrechen. Er setzte einige harte Kopftreffer, die Schmitt, der von der Schlagkraft des Ulmers überrascht zu sein schien, schwer zu schaffen machten. Der amtierende deutsche Meister schien anfangs kein probates Mittel gegen die Attacken des Ulmers zu finden und rettete sich mehrfach in den Clinch, in dem er nun seinerseits durch Kniestöße zu punkten versuchte. In der Pause zur zweiten Runde waren beide Trainer damit beschäftigt, ihren Kämpfern strategische und taktische Anweisungen zu geben.

Nun besser auf Wiedemann eingestellt, gelang es Schmitt mehrfach den Ulmer in den Clinch zu verwickeln, wodurch dieser nicht mehr so gut durch seine extrem harten Box- und Kickkombinationen punkten konnte. Dennoch konnte Alex Wiedemann den Heidelberger mehrfach schwer in Bedrängnis bringen, der nach einigen Kopftreffern mit einer blutenden Nase zu kämpfen hatte. In der dritten Runde kam es zu einem offenen Schlag- abtausch, bei dem sich die beiden Kontrahenten ein extrem hartes Gefecht auf technisch sehr hohem Niveau lieferten. Nahezu das komplette Thai-Box-Repertoire war in diesem Kampf zu bewundern und beide Thai-Boxer konnten nun regelmäßig punkten. Der Kampf endete mit einem fulminanten Finale, bei dem beide Seiten ihr Letztes gaben.

Nach dem Kampf konnte keiner im Publikum sagen, wer nun letztlich der Sieger des Matches war. Ähnlich schwer fiel es wohl auch den Punktrichtern, die sich mit 2 Stimmen gegen 1 Stimme für den Favoriten entschieden haben. Respekt zollend fielen sich die beiden Rivalen nach der Verkündung des Punktrichterurteils in die Arme und bestätigten sich gegenseitig, den wohl härtesten Kampf ihrer Laufbahn hinter sich zu haben. Ein erneutes Aufeinandertreffen der beiden Kontrahenten bei der Deutschen Meisterschaft im Mai in Memmingen darf mit Spannung erwartet werden. Durch das Erreichen des Halbfinales bei der Baden-Württembergischen Meisterschaft hat sich Wiedemann die Qualifikation für Deutsche Meisterschaft bereits gesichert.

Alex Wiedemann ist für die anstehende Deutsche Meisterschaft und das neuerliche Match mit dem Heidelberger Schmitt zuversichtlich: „Diesmal war es ziemlich knapp. Bei nächsten Mal wird er sicherlich noch besser vorbereitet sein – ich aber auch!“

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